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	<title>Produkte &#8211; Edition vi:jo</title>
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	<description>Zeitgeschichtliche Romane und Sachbücher</description>
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	<title>Produkte &#8211; Edition vi:jo</title>
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		<title>»Der Wille, der sich die Welt baut.« Mit offenen Augen in den Untergang. Deutsche Auswanderer in Persien 1924.</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2026 15:45:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In den 1920er-Jahren zogen Deutsche aus der krisengeschüttelten Weimarer Republik ausgerechnet nach Persien – warum, und was bedeutet es für heute? Dieses Buch erzählt packend und quellennah von Aufbruch und Irrtum, Hoffnung und Härte: von Siedlungsplänen zwischen Modernisierungsschub und Revolution, von Bürokratie, Devisennot und politischer Unsicherheit in Deutschland – und von der berüchtigten Expedition des Artilleriehauptmanns Schmude und seinem GEROPERS-Projekt, die an Geldmangel, Fehlinformation und mangelnder Vorbereitung katastrophal scheiterte. Gleichzeitig zeigt es, wie Reza Schahs Öl- und Infrastrukturprojekte Ausländern zwar Chancen versprachen – die aber unerreichbar blieben, weil die Auswanderer nichts über Sprache, Klima, Recht und Kultur Persiens wussten.

Hundert Jahre später wirken die Lektionen erstaunlich aktuell: Migration bleibt multikausal, Mythen sind teuer, blinder Glaube führt in den Untergang, Netzwerke und Wissen entscheiden. Dieses Buch verbindet moderne Recherche mit historischer erzählerischer Kraft und macht sichtbar, wie dünn die Grenze zwischen Pioniergeist und Selbsttäuschung ist – damals wie heute.
Ein klärender Blick auf ein fast vergessenes Auswanderermärchen, das zum Albtraum wurde und welches lehrt, dass man Auswanderung realistisch plant – oder besser lässt.

<em><span class="a-text-italic">Die Originalfassung der Reisereportage Cheskel Zwi Klötzels von 1925 wurde überarbeitet, ergänzt und an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Mit 87 aufwendig restaurierten historischen Fotografien, Aktendokumenten, Zeitungsausschnitten und Karten.</span></em>

<span style="color: #ff0000;"><strong>Die Originalausgabe war eine wichtige Quelle für die Recherche zum Roman <span style="text-decoration: underline;"><a style="color: #ff0000; text-decoration: underline;" href="https://stefanboucher.de/book/himmelsleiter/">"Himmelsleiter"</a></span> (Link)</strong>.</span><img class="alignleft wp-image-1748 size-full" src="https://editionvijo.com/wp-content/uploads/Seiten-2-970pix-e1770048580187.jpg" alt="" width="962" height="470">

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						<li>
				<a class="font-heading element-title" href="#fw-tabs-69b74aab722da-1">
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					<span>Über das Buch</span>
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			</li>
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			<p><img class="wp-image-1747 size-full aligncenter" src="https://editionvijo.com/wp-content/uploads/Klötzel_Strasse-der-Zehntausend_A-Inhalte-Banner-180126b-970x600-1-e1770048652923.jpg" alt="»Der Wille, der sich die Welt baut.« Mit offenen Augen in den Untergang. Deutsche Auswanderer in Persien 1924. 1" width="970" height="443"><span class="a-text-bold"><strong>Cheskel Zwi Klötzel</strong> (1891–1951)</span> war ein deutscher Journalist und Autor, der, ebenso wie die viel bekannteren Egon Erwin Kisch oder Kurt Tucholsky, in der Zwischenkriegszeit mit präzise beobachteten Reportagen und recherchierten Sachbüchern hervortrat. Einem breiteren Publikum wurde er durch seine ehrlichen und stimmungsvollen Reise- und Auswanderungsberichte über Persien (Iran) bekannt, die er 1924 zunächst als Artikelserie veröffentlichte und 1925/26 zu „Die Straße der Zehntausend“ bündelte. Darin begleitete und analysierte er die Schmude-Expedition (GEROPERS) nach Persien – kritisch, quellennah und mit einem deutlichen Warnruf vor blauäugigen Auswanderungsabenteuern.</p><p>Eine ausführliche Einleitung von <span class="a-text-bold">Prof. Dr. Dr. habil. <strong>Stefan Piasecki</strong></span> führt ein in die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bedingungen Deutschlands und Persiens der Zwischenkriegszeit, beleuchtet auch diplomatische Hintergründe und setzt sie in den Kontext zu modernen Migrationsentwicklungen.</p><p><img class="aligncenter size-large wp-image-1749" src="https://editionvijo.com/wp-content/uploads/Seiten-Klötzel-724x1024.png" alt="»Der Wille, der sich die Welt baut.« Mit offenen Augen in den Untergang. Deutsche Auswanderer in Persien 1924. 2" width="724" height="1024"></p>		</div>
	</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Friedrich Rosen: Persien in Wort und Bild (1926) (Biografie)</title>
		<link>https://editionvijo.com/book/friedrich-rosen-persien-in-wort-und-bild-1926-biografie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[root]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2026 12:27:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Neuausgabe der Erinnerungen von Friedrich Rosen, ursprünglich 1926 erschienen, gewährt einen einzigartigen Einblick in eine Zeit des Wandels und der kulturellen Umbrüche. Schon vor seiner Zeit als Außenminister der Weimarer Republik war Rosen seit Ende der 1880er Jahre Zeuge der politischen und gesellschaftlichen Transformation Persiens gewesen, das sich von einer mittelalterlichen islamischen Gesellschaft, stark beeinflusst von den Großmächten, zu einem modernen Nationalstaat entwickelte.

1926 befand sich Persien in einem entscheidenden Wandel. Der soeben gekrönte Schah unterhielt enge Beziehungen zu Deutschland, insbesondere im Bereich der Industrialisierung, und strebte nach modernem Wachstum und Unabhängigkeit. Die Vision von Reza Pahlevi, ein Land zu schaffen, das sowohl die westliche Technologie nutzte als auch die eigene kulturelle Identität bewahrte, fand in Rosen einen analytischen Chronisten, dessen Bewunderung und Liebe für diese Kultur durch die Zeilen hindurchscheint. Sein Werk dokumentiert nicht nur die politischen und sozialen Entwicklungen jener Zeit, sondern auch die Herausforderungen und Hoffnungen einer Nation auf dem Weg in die Moderne.

Rosen hat eine detaillierte und präzise Darstellung der Endphase einer großen Kultur hinterlassen. Er macht die letzten Jahre und Monate einer Zivilisation sichtbar, die alsbald von Modernisierung und geopolitischen Konflikten überformt wurde. Seine einzigartigen Perspektiven und tiefgehenden Analysen prägen eine unverzichtbare Lektüre für alle, die sich für die Geschichte Persiens und den internationalen Einfluss auf die Entwicklung der modernen Staaten interessieren.

Diese Neuausgabe ist nicht nur eine Rückkehr zu einem bedeutenden Werk der Zeitgeschichte, sondern auch ein Fenster in eine der ereignisreichsten Perioden der persischen Geschichte, die den Grundstein für die politischen und kulturellen Strukturen des heutigen Iran legte.

<u>Das Buch enthält außerdem die historischen Beiträge „Bericht über meine Reise vom Persischen Golf nach dem Kaspischen Meer“ (1890) und „Der Einfluss geistiger Strömungen auf die politische Geschichte Persiens“ (Vortrag vom 11.1.1922).</u>

<em>Angepasst an die neue deutsche Rechtschreibung. Die historischen Fotos wurden neu gescannt und aufwendig restauriert. Eingeleitet und kommentiert von Prof. Dr. Dr. habil. Stefan Piasecki.</em>

<span style="color: #ff0000;"><strong>Die Originalausgabe war eine wichtige Quelle für die Recherche zum Roman <span style="text-decoration: underline;"><a style="color: #ff0000; text-decoration: underline;" href="https://stefanboucher.de/book/himmelsleiter/">"Himmelsleiter"</a></span> (Link)</strong>.</span>

&#160;

<img class="size-large wp-image-1738 alignleft" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Original-1926-IMG_9919-2-738x1024.jpg" alt="" width="738" height="1024">

<em>Titel der Originalausgabe von 1926</em>

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						<li>
				<a class="font-heading element-title" href="#fw-tabs-69b74aab75680-1">
					<i class="icon-book-open tabs-icon"></i>
					<span>Über das Buch</span>
				</a>
			</li>
					</ul>
	</div>
			<div class="fw-tab-content" id="fw-tabs-69b74aab75680-1">
			<p>Friedrich Rosen gehört zu den faszinierenden, aber heute weithin vergessenen Gestalten der deutschen Diplomatie und Orientalistik. Sein Leben spannt sich von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die Epoche der Weltkriege, in der Deutschland von einem aufstrebenden Nationalstaat zu einer von Krisen erschütterten Republik wurde. Als Orientalist und Diplomat verband er wissenschaftliche Neugier mit politischem Pragmatismus. Kurzzeitig stand er 1921 als deutscher Außenminister an einer entscheidenden Wegscheide der Weimarer Republik, um sich schon bald wieder aus der Politik zurückzuziehen. Zugleich war Rosen ein leidenschaftlicher Kenner der islamischen Welt, deren Kulturen, Literaturen und Sprachen er nicht nur wissenschaftlich erschloss, sondern auch in seinen Lebensstil integrierte. Er lebte und arbeitete viele Jahre in Persien und arabischen Ländern, bewegte sich in Gelehrtenkreisen ebenso wie unter Stammesführern, und er war ein Vermittler zwischen Orient und Okzident. Sein arabischer Beiname „Sulaiman Ruzin“ steht symbolisch für diese Nähe, ohne dass er selbst zum Islam konvertiert wäre.</p><p>Rosen wurde am 30. August 1856 in Leipzig geboren. Sein Vater, Georg Rosen, war ein angesehener Orientalist, Diplomat und Übersetzer, der die Liebe zu den Sprachen und Kulturen des Orients an seinen Sohn weitergab. Der junge Friedrich wuchs daher in einem Umfeld auf, in dem Mehrsprachigkeit, Literatur und Weltgewandtheit zum Alltag gehörten. Die Familie pflegte Kontakte zu Gelehrten, Künstlern und Diplomaten in ganz Europa. Die Mutter, Serena Anna Moscheles, stammte aus einem britisch-akademischen Umfeld und war jüdischer Herkunft. Rosen wuchs überwiegend in Jerusalem auf, wo sein Vater als Konsul tätig war, und erhielt eine mehrsprachige Erziehung (unter anderem Deutsch, Englisch, Arabisch, Persisch). Seine Ausbildung verlief entsprechend international. Rosen studierte Orientalistik, Islamwissenschaften und verwandte Fächer in Berlin, Leipzig, Göttingen und Paris und entwickelte früh eine Leidenschaft für die persische und arabische Literatur.</p><p>Anders als viele Zeitgenossen, die den Orient mit kolonialen oder exotisierenden Blicken betrachteten, verband Rosen seine Sprachkenntnisse mit ernsthafter wissenschaftlicher Neugier. Er wollte nicht nur den „fremden Orient“ studieren, sondern Teil seiner Welt werden.</p><p>Seinen politischen Höhepunkt erreichte Rosen im Mai 1921, als er in der Kabinettsumbildung des Kanzlers Joseph Wirth zum deutschen Außenminister berufen wurde. Es war eine Zeit dramatischer Herausforderungen. Die Weimarer Republik war politisch fragil, wirtschaftlich durch die Reparationsforderungen des Versailler Vertrags erdrückt und außenpolitisch isoliert. Seine Berufung war teilweise strategisch motiviert: Wirth wollte einen parteilosen, anglophilen Diplomaten, der international akzeptabel wäre und Deutschlands Außenpolitik in einer Zeit der Reparationsforderungen und internationalen Spannungen stabilisieren könne.</p><p>Das Londoner Ultimatum vom Mai 1921, mit dem die Alliierten Deutschland Reparationszahlungen in Höhe von 132 Milliarden Goldmark auferlegten, stellte die Regierung vor eine fast unlösbare Aufgabe. Rosen stand damit an vorderster Front einer politischen Auseinandersetzung, in der es um Deutschlands künftige Rolle in Europa ging.</p><p>Rosen trat daher als Diplomat mit langer Auslandserfahrung sein Amt an mit dem Ziel, Deutschland außenpolitisch zu stabilisieren und internationale Brücken zu bauen. Er galt als weltoffen, sprach fließend Englisch, Französisch und mehrere orientalische Sprachen, und war in intellektuellen Kreisen respektiert. Seine Haltung unterschied sich stark von vielen Parteipolitikern: weniger Parteiprogramme, mehr Prinzipien, die sich aus seiner kulturhistorischen Sicht ergaben. Er versuchte, zwischen den innenpolitischen Kräften und den außenpolitischen Forderungen zu vermitteln und befürwortete eine Politik der vorsichtigen Erfüllung, um die internationale Isolierung Deutschlands zu überwinden. Zugleich erkannte er die Überlastung durch Reparationsforderungen und warnte vor den absehbaren sozialen Verwerfungen in Deutschland. Doch seine Stimme setzte sich nicht durch.</p><p><img class="aligncenter size-full wp-image-1737" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Amazon-Banner-Rosen.jpg" alt="Friedrich Rosen: Persien in Wort und Bild (1926) (Biografie) 3" width="1080" height="600"></p>		</div>
	</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Edmund Jaroljmek: Ich lebte in Nah-Ost (1942) (Biografie)</title>
		<link>https://editionvijo.com/book/edmund-jaroljmek-ich-lebte-in-nah-ost-1942-biografe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[root]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2025 18:29:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<em>"Persien, heute Iran, ist eines der Länder, die aufgrund ihrer geographischen Lage und ihrer natürlichen Reichtümer von jeher die Gefahrenzentren der Weltpolitik sind. Was für eine Rolle spielt dieses Land, immerhin dreimal so groß wie Frankreich, im Schachspiel der Großmächte? Wie lebt der Mensch dort und was wird er – früher oder später – zur Lösung der Probleme beitragen, die uns alle bewegen?"</em>

<em>&#160;</em>Diese Fragen stellte Edmund Jaroljmek bereits 1942. Er leitete in den 1920er Jahren mit dem Junkers Luftverkehr Persien die erste zivile Fluggesellschaft in Iran und war Augenzeuge der Modernisierung des Landes durch den Bau von Eisenbahnen, die Anlage eines weitverzweigten Straßennetzes, den Siegeszug des Automobils, die Aufstellung eines schlagkräftigen Heeres und die Reform fast des gesamten Lebensstils nach europäischem Muster. Innerhalb nur weniger Jahre wurde ein Land der Stämme und Nomaden brutal modernisiert. Ein Land, jenseits der Hektik moderner industrialisierter und vernetzter Staaten und doch Opfer von Imperialismus und Weltkrieg.

Jaroljmek kannte seit Anfang des 20. Jahrhunderts die persischen Verhältnisse bis in Einzelheiten hinein und war persönlich bekannt mit dem Schah und seinen Ministern. Der Schatz seiner Erfahrung ermöglicht es auch noch heute, zu einer eigenen Urteilsfindung über den Iran beizutragen.

<em>Das Buch wird eingeleitet durch ein zeitgenössisches Vorwort von Friedrich-Werner von der Schulenburg, ehem. dt. Gesandter in Persien und letzter deutscher Botschafter in Moskau. Er wurde als Mitverschwörer des 20. Juli 1944 zum Tode verurteilt und hingerichtet.</em>
<p style="text-align: left;"><em>Der Text der Originalausgabe von 1942 wurde an die aktuelle deutsche Rechtschreibung angepasst sowie ergänzt und kommentiert. <u>Mit 108 historischen Fotografien und Karten.</u></em></p>
<span style="color: #ff0000;"><strong>Die Originalausgabe war eine wichtige Quelle für die Recherche zum Roman <span style="text-decoration: underline;"><a style="color: #ff0000; text-decoration: underline;" href="https://stefanboucher.de/book/himmelsleiter/">"Himmelsleiter"</a></span> (Link)</strong>.</span>

<img class="alignnone size-full wp-image-1725" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Screenshot-2025-07-11-at-10.35.44.png" alt="" width="748" height="565">

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						<li>
				<a class="font-heading element-title" href="#fw-tabs-69b74aab77d70-1">
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					<span>Über das Buch</span>
				</a>
			</li>
					</ul>
	</div>
			<div class="fw-tab-content" id="fw-tabs-69b74aab77d70-1">
			<p>„Ich lebte in Nah-Ost“: Die 1942 erstmals erschienenen Memoiren des Geschäftsführers der ersten iranischen Fluglinie berichten von der Transformation persischer Kultur und Gesellschaft seit Beginn des 20. Jahrhunderts.</p><p><strong><em>Wer mehr wissen will über</em></strong></p><ul><li>Irans historische Lage und seine natürlichen Reichtümer,</li><li>die strategische Bedeutung im „Schachspiel“ der Großmächte in der ersten Hälfte des 20. Jh.,</li><li>die Lebensumstände der Bevölkerung,</li><li>den Aufbau der zivilen Luftfahrt (Junkers Luftverkehr Persien) in den 1920er-Jahren,</li><li>die Entwicklung der Infrastruktur: Eisenbahnbau, Straßennetz, Automobilisierung,</li><li>über europäisch geprägte Lebensstilreformen, …</li></ul><p><strong><em>Wer verstehen möchte, wie</em></strong></p><ul><li>ein Übergang von Stammes- und Nomadenstrukturen zu einem „brutal“ modernisierten Staat innerhalb weniger Jahre ablief,</li><li>Imperialismus und Weltkriegseinflüsse eine Kultur verändern,</li><li>Europäer durch vielfältige Begegnungen und persönliche Kontakte zum Schah und zu Ministern die Transformation des Irans erlebten und beförderten,</li></ul><p>… für all jene bieten die Memoiren des Edmund Jaroljmek einen Beitrag zu einer eigenständigen Beurteilung auch des modernen Iran.</p><p>Interessierte an deutscher Diplomatiegeschichte finden zudem ein Vorwort von Friedrich-Werner von der Schulenburg (ehem. deutscher Gesandter in Persien, letzter Botschafter in Moskau), der mit Jaroljmek befreundet war.</p><p><em>Diese Neuausgabe wurde modernisiert, ergänzt und kommentiert. Enthalten ist die Textfassung von 1942, die um Elemente der 1951 erschienen Neuauflage erweitert wurde. Die Neuauflage von 1951 bot zwei neue Kapitel, es fehlten jedoch etliche Abschnitte und vor allem NS-typische Formulierungen. Diese Neuherausgabe beinhaltet beides, in den Kontext gesetzt und kommentiert. Inhaltliche Fehler des Autors wurden ebenfalls in Fußnoten korrigiert. Problematische Textstellen, Ergänzungen und Auslassungen wurden markiert. </em></p><p><em>So ist nicht nur ein faszinierendes und spannendes historisches Persien-Lesebuch entstanden, sondern auch ein Studienobjekt, das eine Textanalyse zulässt von Äußerungen Jaroljmeks über Iran während des Zweiten Weltkrieges und danach. Es ist sowohl ein Zeitzeugnis der deutschen Diplomatie, der Technikentwicklung, der internationalen Luftfahrt als auch spezifisch der Firma Junkers und des Grafen Schulenburg, des letzten deutschen Botschafters in Moskau und ehemaligen Gesandten in Persien. </em></p><p>Und vor allem ist es auch eine Liebeserklärung Jaroljmeks an das historische Persien vor genau 100 Jahren. Ein Land und eine Kultur, die seitdem von vielfältigen Umbrüchen betroffen sind.</p><p><img class="alignnone size-full wp-image-1713" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Screenshot-2025-07-06-at-16.11.10.png" alt="Edmund Jaroljmek: Ich lebte in Nah-Ost (1942) (Biografie) 4" width="704" height="704"> <img class="aligncenter size-full wp-image-1724" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Screenshot-2025-07-06-at-16.42.18.png" alt="Edmund Jaroljmek: Ich lebte in Nah-Ost (1942) (Biografie) 5" width="709" height="602"> <img class="alignnone size-full wp-image-1723" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Screenshot-2025-07-06-at-16.41.56.png" alt="Edmund Jaroljmek: Ich lebte in Nah-Ost (1942) (Biografie) 6" width="709" height="557"> <img class="alignnone size-full wp-image-1722" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Screenshot-2025-07-06-at-16.39.38.png" alt="Edmund Jaroljmek: Ich lebte in Nah-Ost (1942) (Biografie) 7" width="697" height="536"> <img class="alignnone size-full wp-image-1721" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Screenshot-2025-07-06-at-16.39.15.png" alt="Edmund Jaroljmek: Ich lebte in Nah-Ost (1942) (Biografie) 8" width="708" height="528"> <img class="alignnone size-full wp-image-1720" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Screenshot-2025-07-06-at-16.36.53.png" alt="Edmund Jaroljmek: Ich lebte in Nah-Ost (1942) (Biografie) 9" width="707" height="518"> <img class="alignnone size-full wp-image-1719" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Screenshot-2025-07-06-at-16.25.35.png" alt="Edmund Jaroljmek: Ich lebte in Nah-Ost (1942) (Biografie) 10" width="714" height="487"> <img class="alignnone size-full wp-image-1718" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Screenshot-2025-07-06-at-16.21.50.png" alt="Edmund Jaroljmek: Ich lebte in Nah-Ost (1942) (Biografie) 11" width="708" height="379"></p><p><img class="aligncenter size-full wp-image-1728" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Screenshot-2025-07-06-at-16.46.06.png" alt="Edmund Jaroljmek: Ich lebte in Nah-Ost (1942) (Biografie) 12" width="526" height="1007"> <img class="aligncenter size-full wp-image-1729" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Screenshot-2025-07-06-at-16.46.32.png" alt="Edmund Jaroljmek: Ich lebte in Nah-Ost (1942) (Biografie) 13" width="708" height="525"> <img class="aligncenter size-full wp-image-1730" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Screenshot-2025-07-06-at-16.47.54.png" alt="Edmund Jaroljmek: Ich lebte in Nah-Ost (1942) (Biografie) 14" width="709" height="391"><img class="alignnone size-full wp-image-1717" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Screenshot-2025-07-06-at-16.16.33.png" alt="Edmund Jaroljmek: Ich lebte in Nah-Ost (1942) (Biografie) 15" width="716" height="536"> <img class="alignnone size-full wp-image-1716" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Screenshot-2025-07-06-at-16.15.50.png" alt="Edmund Jaroljmek: Ich lebte in Nah-Ost (1942) (Biografie) 16" width="699" height="536"> <img class="alignnone size-full wp-image-1715" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Screenshot-2025-07-06-at-16.14.59.png" alt="Edmund Jaroljmek: Ich lebte in Nah-Ost (1942) (Biografie) 17" width="725" height="616"> <img class="alignnone size-full wp-image-1714" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Screenshot-2025-07-06-at-16.13.22.png" alt="Edmund Jaroljmek: Ich lebte in Nah-Ost (1942) (Biografie) 18" width="704" height="589"></p>		</div>
	</div>
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			</item>
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		<title>Verrat und Treue &#8211; Gedenkband Graf v.d. Schulenburg (Sachbuch)</title>
		<link>https://editionvijo.com/book/verrat-und-treue-sachbuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[root]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Nov 2024 08:59:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong>Gedenkschrift zum 80. Todestag des deutschen
Ausnahmediplomaten Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg </strong>

Graf Friedrich-Werner von der Schulenburg (1875-1944) ist heute als jener letzte Botschafter des Deutschen Reiches in Moskau bekannt, der bis zuletzt unter hohem persönlichem Einsatz und Risiko versuchte, den Krieg gegen die Sowjetunion zu verhindern. Er wurde im Zuge des Hitler-Attentates vom 20. Juli 1944 als Mitverschwörer angeklagt und vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Am 10. November 2024 jährt sich seine für einen Adeligen unehrenhafte Hinrichtung durch Erhängen zum achtzigsten Mal.

In seiner Person treffen sich entscheidende Abschnitte der deutschen Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er diente ab 1901 im diplomatischen Dienst des Kaiserreiches als Vizekonsul in Georgien, Konsul in Beirut und Damaskus, später für die Weimarer Republik als Gesandter in Persien sowie das Dritte Reich in Bukarest und zuletzt als Botschafter in Moskau. Er war Mitglied von Sonderkommissionen bei Friedensverhandlungen. Während die Phase seines diplomatischen Wirkens in Moskau von 1934 bis 1941 bekannt und trotzdem nicht vollends ausgeleuchtet ist, sind frühere Stationen weitgehend unerforscht.

&#160;
<div>
<p class="yiv1567348715MsoNormal" style="text-align: center;"><strong><em>»Gratulation in aller Form zu der wirklich faszinierenden Gedenkschrift. Was ich besonders gut finde: es werden neue „Fenster geöffnet“ auf Fragen, die in der Schulenburg-Forschung der letzten Jahrzehnte noch kaum auch nur beachtet wurden. Man bemerkt mit Staunen den soziologisch-medienwissenschaftlich-historisch-politologischen Fokus des Herausgebers, und das ist erfrischend.«</em></strong></p>

</div>
<div>
<p class="yiv1567348715MsoNormal" style="text-align: center;">Dr. Stephan Graf von der Schulenburg, Kurator und Kunsthistoriker</p>

</div>
<p style="text-align: center;"><strong><em>»Dass nicht alle, die sich am 20. Juli 1944 erhoben, von vornherein gegen Hitler standen, nimmt ihrem Handeln und ihrem Mut nichts von seiner Größe. Schulenburg hat, als er sah, dass das Unglück anders nicht zu wenden war, sich vorbehaltlos dem Widerstand zur Verfügung gestellt.«</em></strong></p>
<p style="text-align: center;">Hans-Dietrich Genscher, ehem. dt. Außenminister</p>
&#160;

[video width="1920" height="1080" mp4="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/IMG_9411_k.mp4"][/video]

<em>V.l.n.r.: Andreas Bönte (BR), Dr. Stephan von der Schulenburg, Botschafter a.D. Bernd Erbel, Prof. Dr. Dr. Stefan Piasecki, Sophie von Bechtolsheim, Prof. Dr. Jörg Skriebeleit, Matthias Grundler (Ausschnitt aus der Gedenkveranstaltung auf Burg Falkenberg zum 80. Jahrestag der Hinrichtung des Grafen)</em>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-1685" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Picture-3-1.jpg" alt="" width="503" height="698"></p>

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						<li>
				<a class="font-heading element-title" href="#fw-tabs-69b74aab7bb8b-1">
					<i class="icon-book-open tabs-icon"></i>
					<span>Über das Buch</span>
				</a>
			</li>
					</ul>
	</div>
			<div class="fw-tab-content" id="fw-tabs-69b74aab7bb8b-1">
			<p><img class="alignnone size-large wp-image-1684" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Amazon-Banner-Schulenburg-1024x539.jpg" alt="Verrat und Treue - Gedenkband Graf v.d. Schulenburg (Sachbuch) 19" width="1024" height="539"></p><p>&nbsp;</p><p>Der Sammelband wirft einen vertieften Blick auf Schulenburgs Handeln in Georgien und dem Kaukasus am Ende des Ersten Weltkrieges, seine Gesandtschaft in Persien sowie seine Rolle während der Stalin’schen Säuberungen in der UdSSR Ende der 1930er Jahre und diskutiert die Frage, wie sein Agieren mit den Sowjets zur Verhinderung des Kriegsausbruches 1941 zu werten ist – als Verrat oder Treue?</p><p>Erstmalig wird auch die Beziehung zu seiner langjährigen Lebensgefährtin Alwine Duberg untersucht. Sein erhoffter Alterssitz, die Burg Falkenberg, befindet sich heute in der Verwaltung der gleichnamigen Gemeinde. Auch dieser Prozess der Revitalisierung wird geschildert.</p><p>Im Anhang befindet sich ein Abdruck des Kriegstagebuches der deutschen Botschaft in Moskau ab dem Moment der Überreichung der Kriegserklärung durch Graf Schulenburg an Außenminister Molotow in Moskau bis zur Ankunft des Botschaftspersonals in Deutschland (22.6.1941-24.7.1941). Außerdem 62 bis heute weitgehend unveröffentlichte Fotos und Aktenfragmente.</p><p>Mit Beiträgen von <strong>Carola Tischler</strong> (<u>Berlin</u>), <strong>Alexander Vatlin</strong> (<u>Moskau</u>), <strong>Giorgi Astamadze</strong> (<u>Tiflis</u>), <strong>Stefan Piasecki</strong> (<u>Duisburg</u>), <strong>Stephan von der Schulenburg</strong> (<u>Frankfurt</u>) und <strong>Herbert Bauer</strong> sowie einem Vorwort von <strong>Matthias Grundler</strong> (<u>Falkenberg</u>).</p><p>&nbsp;</p><p>
<a href='https://editionvijo.com/?attachment_id=1673'><img width="150" height="150" src="https://editionvijo.com/wp-content/uploads/Picture-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Verrat und Treue - Gedenkband Graf v.d. Schulenburg (Sachbuch) 20" loading="lazy" srcset="https://editionvijo.com/wp-content/uploads/Picture-1-150x150.jpg 150w, https://editionvijo.com/wp-content/uploads/Picture-1-100x100.jpg 100w, https://editionvijo.com/wp-content/uploads/Picture-1-50x50.jpg 50w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"></a>
<a href='https://editionvijo.com/?attachment_id=1682'><img width="150" height="150" src="https://editionvijo.com/wp-content/uploads/Picture-10-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Verrat und Treue - Gedenkband Graf v.d. Schulenburg (Sachbuch) 21" loading="lazy" srcset="https://editionvijo.com/wp-content/uploads/Picture-10-150x150.jpg 150w, https://editionvijo.com/wp-content/uploads/Picture-10-100x100.jpg 100w, https://editionvijo.com/wp-content/uploads/Picture-10-50x50.jpg 50w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"></a>
<a href='https://editionvijo.com/?attachment_id=1681'><img width="150" height="150" src="https://editionvijo.com/wp-content/uploads/Picture-9-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Verrat und Treue - Gedenkband Graf v.d. Schulenburg (Sachbuch) 22" loading="lazy" srcset="https://editionvijo.com/wp-content/uploads/Picture-9-150x150.jpg 150w, https://editionvijo.com/wp-content/uploads/Picture-9-100x100.jpg 100w, https://editionvijo.com/wp-content/uploads/Picture-9-50x50.jpg 50w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"></a>
<a href='https://editionvijo.com/?attachment_id=1680'><img width="150" height="150" src="https://editionvijo.com/wp-content/uploads/Picture-8-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Verrat und Treue - Gedenkband Graf v.d. Schulenburg (Sachbuch) 23" loading="lazy" srcset="https://editionvijo.com/wp-content/uploads/Picture-8-150x150.jpg 150w, https://editionvijo.com/wp-content/uploads/Picture-8-100x100.jpg 100w, https://editionvijo.com/wp-content/uploads/Picture-8-50x50.jpg 50w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"></a>
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</p>		</div>
	</div>
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			</item>
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		<title>Snifuu &#038; Fasuu &#8211; Eine (unfreiwillige) Weltenreise in fünf Akten (Kinderbuch, edition ›Kekschen‹)</title>
		<link>https://editionvijo.com/book/snifuu-fasuu-eine-unfreiwillige-weltenreise-in-fuenf-akten-kinderbuch-edition-kekschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[root]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Sep 2024 14:57:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein märchenhafter Blumengarten am Rande ihrer Oase ist der ganze Stolz der Brüder Snifuu und Fasuu. Dort wächst die einzigartige Mondblume, in deren Umgebung alle Farben verblassen. Auch bei gleißendem Tageslicht wird silbern und matt, was zuvor bunt war – wie im hellsten Mondenlicht. Sie ist ein Weltwunder ... bisher zumindest, denn an d<span class="s1">iesem besonderen Morgen ist sie fort. Und mit ihr die schönsten Blumen, die weit und breit zu finden waren.</span>

Kalameh, ein frecher Erdgeist, hatte schon länger ein Auge auf sie geworfen. Er begehrte sie so sehr, dass er sie eines Morgens kurzerhand verzehrte. Der Schreck ist groß, zornig zwingen die Brüder den kleinen Kobold, mit ihnen eine neue Mondblume zu suchen. Gemeinsam gehen sie auf eine Reise, die sie in die Berge, auf den Rücken eines Riesenvogels und ins ferne Deutschland führt. Dort treffen sie den grimmigen Krieger Zot Brastar und seinen Wunschstein, prügeln sich mit einem Müllgnom, reiten auf einem verliebten Rind und geraten an den gefährlichen Wirbelgeist, der sich als Verwandter ihres quengelnden Begleiters Kalameh entpuppt.
Als wäre das nicht schon aufregend genug, wirft der Wirbelgeist urplötzlich einen Regenbogen aus Glas um sich. Snifuu und Fasuu wollen nur noch eines: nach Hause. Und Kalameh? Der hat Hunger.

Eine Abenteuergeschichte für alle zwischen 3 und 93 Jahren. <strong>Mit der märchenhaften Bildkunst von Jonna Charlotte Kaßner.</strong>

&#160;

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						<li>
				<a class="font-heading element-title" href="#fw-tabs-69b74aab82c06-1">
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					<span>Über das Buch</span>
				</a>
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					</ul>
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		<title>Vergiftete Sonne (Roman)</title>
		<link>https://editionvijo.com/book/vergiftete-sonne-roman/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[root]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Sep 2024 10:14:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Frankfurter Bankhaus Praetorius feiert 1987 mit den Investments von Dr. Reza Sistani Rekordgewinne. Nur die Hamburger Journalistin Shila Abó Malungu fragt beharrlich nach der Herkunft märchenhafter Renditen. Sistanis wichtigster Mitarbeiter Svetozar Kron versteckt die im Westen verbliebene FDJ-Funktionärin Ada in der Hausbesetzerszene. Vor den Besuchen von US-Präsident Reagan und DDR-Staats- und Parteichef Honecker in der BRD sind die Sicherheitsdienste hochnervös.

Als wichtige Großanleger Sistani unter Druck setzen, entgleitet ihm zunehmend die Kontrolle. Er macht Fehler und wird erpressbar. So gerät er zwischen die Fronten von Waffenschmugglern, Finanzjongleuren und Geheimdiensten aus Ost und West.

Er wird gezwungen, einen Koffer mit Dokumenten in das Grenzgebiet zwischen Iran und Irak zu bringen, wo seit Jahren ein mörderischer Krieg herrscht. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt, als die Kleinstadt Sardascht mit Giftgas bombardiert wird…

<em>Die Handlung dieses realistisch erzählten Politthrillers aus dem Schattenreich des internationalen Waffenhandels führt von den sterilen Etagen Frankfurter Bankhäuser und mondänen Golfclubs bis in nordiranische Kurdendörfer.</em> <em>Sie spiegelt die Hybris der Finanzwirtschaft und die Skrupellosigkeit von Geheimdiensten wider und fängt den Zeitgeist und die Popkultur der späten 80er Jahre präzise ein.</em>

<span style="text-decoration: underline;">Die Buchhandelsausgabe enthält 39 teils unveröffentlichte Bilder.</span>

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<em>Einer der Gesprächspartner für die Recherche zur Rekonstruktion der Popkultur und Musikszene im Jahr 1987 war der Popstar Fancy, der das Buch auf seinem Konzert im Oktober 2024 vorstellte.</em>]]></description>
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					<span>Über das Buch</span>
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			</li>
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			<p><img class="alignnone size-full wp-image-1637" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/VS-BANNER-030924-Homepage-A.jpg" alt="Vergiftete Sonne (Roman) 36" width="698" height="392"></p><p><u>Ausführliche Inhaltsangabe:</u></p><p>Mai 1987: Kurzfristig für eine Freundin einspringend begleitet die FDJ-Kulturfunktionärin Adelaide Darburg eine DDR-Jugendgruppe aus Magdeburg zum Vorbereitungstreffen von Spartakisten und der SDAJ für das Festival der Jugend 1988 nach Frankfurt am Main. Dort trifft sie Svetozar Kron, einen jungen Mann aus der ČSSR, der für den erfolgreichen Star am Börsenparkett Dr. Reza Sistani computergestützte Finanzanalysen durchführt. Damit ist deren Arbeitgeber, das Privatbankhaus Praetorius, der mächtigen Konkurrenz um Jahre voraus.</p><p>Nach einer turbulenten Nacht verpasst Ada am Abreisetag den Bus, unbemerkt von dem seinerseits erkrankten Parteisekretär. Sie bleibt im Westen – ohne Papiere, ohne Geld, nur mit wenigen Klamotten - und das FDJ-Hemd kann sie nicht tragen. Auffallen darf sie ebenfalls nicht: die BRD-Medien würden sie vor dem Besuch des amerikanischen Präsidenten Reagan im Juni und von Generalsekretär Honecker im September vorführen, für die DDR gälte sie als republikflüchtig. Sie wird in der Hausbesetzerszene versteckt. Mit größter Umsicht hilft ihr der ehemalige Stasi-IM und nunmehrige Landtagsabgeordnete Aloys Meierjohann dabei, heimlich Kontakt nach Hause aufzunehmen, um eine Rückkehr in die DDR zu ermöglichen.</p><p>Das Bankhaus feiert mit der Arbeit von Reza und Sveto derweil einen Erfolg nach dem anderen. Nur die Hamburger Journalistin Shila Abó Malungu von der einflussreichen <em>Wochenzeit </em>fragt beharrlich nach der Herkunft märchenhafter Renditen. Doch niemand hört ihr zu, die Investoren werden immer anspruchsvoller und so gierig, dass Dr. Sistanis System ernsthaft an Kapazitätsgrenzen stößt. Zu diesen gehören Titus Hung, philippinischer Produzent von Hong-Kong-Prügelfilmen, Meredith Midas, die an den Erfolg der Videokassette für ihr Pornokinoimperium glaubt, Vance Parys, amerikanischer Finanzdienstleister und der Musiker Alberto Codacorta, der als <em>Whimsy </em>die Italo-Disco-Charts dominiert. Als diese Großinvestoren beginnen, Sistani unter Druck zu setzen, entgleitet ihm zunehmend die Kontrolle, bis er Fehler macht und erpressbar wird. Man zwingt ihn, einen Koffer mit Dokumenten in das Grenzgebiet zwischen Iran und Irak zu bringen. Dort herrscht ein mörderischer Krieg, in dem auch vor dem Einsatz von Giftgas nicht zurückgeschreckt wird. Dem ersten Kriegsverbrechen dieser Art seit den Schrecken des Ersten Weltkrieges.</p><p><em>“Vergiftete Sonne” ist ein Politthriller, der einen Einblick gibt in geheime Waffengeschäfte von Ost und West in den 1980er Jahren. Er diskutiert die Ereignisse um irakische Giftgasangriffe auf die kurdisch besiedelten Städte Sardascht und Helabdja in 1987 und 1988 und stellt Hintergründe damaliger Waffenschmuggel- und Giftgasexportoperationen dar. Schon Ende der 1970er Jahre wurde der Irak unter Saddam Hussein bei Firmen in den USA, England, Frankreich und Westdeutschland vorstellig und versuchte, Giftgaskomponenten zu erwerben und Fabrikationsanlagen aufzubauen. USA, England und Frankreich lehnten ab… Damit wurde das Giftgasprogramm des Irak (und später Libyens) vornehmlich von westdeutschen Firmen aufgebaut.</em></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Recherche:</strong></p><p><em>Für die Recherche wurden Originalschauplätze im Westiran besucht und Gespräche mit Zeitzeugen vor Ort sowie bei der OPCW in Den Haag geführt.</em></p><p><em>Archivrecherchen erfolgten u.a. beim Bundesarchiv, dem APO-Archiv der FU Berlin oder dem Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes in Berlin. So gelang eine glaubwürdige Nachbildung der politischen, geheimdienstlichen und finanzwirtschaftlichen Handels- und Entscheidungsstrukturen, die den damals bereits illegalen Export von Giftgas begünstigten.</em></p><p><em>Die Subkultur der Bahnhofskinos und billigen Sexfilme wird gewürdigt. Gesprächspartner zur Situation der Musikindustrie und Italo-Disco-Szene in 1987 war der bekannte Popstar “Fancy” (u.a. Lady of Ice).</em></p><p><em>Beschrieben werden im Rahmen der Handlung außerdem das Leben und Denken radikaler Strömungen in der Hausbesetzerszene, die Praxis der DDR, Flüchtlinge per Transit in das Westberliner Asylsystem zu schleusen, der Einzug moderner Computer in die Finanzwirtschaft, die Arbeit von Sicherheitsbehörden und des Personenschutzes des MfS sowie Formen des in den 1980ern herrschenden Alltagsrassismus.</em></p><p>&nbsp;</p><p>
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<a href='https://editionvijo.com/?attachment_id=1644'><img width="150" height="150" src="https://editionvijo.com/wp-content/uploads/2024-07-18_13-48-49_IMG_5732-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Vergiftete Sonne (Roman) 39" loading="lazy" srcset="https://editionvijo.com/wp-content/uploads/2024-07-18_13-48-49_IMG_5732-150x150.jpg 150w, https://editionvijo.com/wp-content/uploads/2024-07-18_13-48-49_IMG_5732-400x400.jpg 400w, https://editionvijo.com/wp-content/uploads/2024-07-18_13-48-49_IMG_5732-100x100.jpg 100w, https://editionvijo.com/wp-content/uploads/2024-07-18_13-48-49_IMG_5732-50x50.jpg 50w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"></a>
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<a href='https://editionvijo.com/?attachment_id=1638'><img width="150" height="150" src="https://editionvijo.com/wp-content/uploads/2024-07-17_15-42-09_IMG_1898-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Vergiftete Sonne (Roman) 42" loading="lazy" srcset="https://editionvijo.com/wp-content/uploads/2024-07-17_15-42-09_IMG_1898-150x150.jpg 150w, https://editionvijo.com/wp-content/uploads/2024-07-17_15-42-09_IMG_1898-400x400.jpg 400w, https://editionvijo.com/wp-content/uploads/2024-07-17_15-42-09_IMG_1898-100x100.jpg 100w, https://editionvijo.com/wp-content/uploads/2024-07-17_15-42-09_IMG_1898-700x700.jpg 700w, https://editionvijo.com/wp-content/uploads/2024-07-17_15-42-09_IMG_1898-1300x1300.jpg 1300w, https://editionvijo.com/wp-content/uploads/2024-07-17_15-42-09_IMG_1898-50x50.jpg 50w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px"></a>
</p><p>
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</p>		</div>
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		<title>Die Sterne der Welt (Roman)</title>
		<link>https://editionvijo.com/book/die-sterne-der-welt-roman/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[root]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2023 15:10:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[1978: Hochphase des Kalten Krieges. Im Schatten drohender nuklearer Vernichtung wird auf beiden Seiten des durch Deutschland verlaufenden Todesstreifens fieberhaft am Erhalt des Friedens gearbeitet. Linn Darburg, Offizierin der DDR-Stasi, soll die Aktivitäten der westdeutschen Firma OTRAG ausspähen, die in Zentralafrika Raketen entwickelt und testet. Durch die Turbulenzen der iranischen Revolution gerät ihre Mission jedoch gefährlich aus den Fugen. Ausgerechnet ihr ehemaliger Geliebter Reza Naderi soll für den Diebstahl von Geldern iranischer Kommunisten verantwortlich sein. Als er verschwindet und unerwartet auf dem Testgelände in Zaire auftaucht, erkennt sie, wie dicht seine Netze der Lügen gesponnen sind. In Afrika schlittert sie in ein intrigantes Spiel der Geheimdienste und erlebt, dass auch mit dem Ende der Kolonialzeit Unterdrückung und Rassismus nicht aufhörten. Bald geht es um nicht weniger als den Frieden, ihre Karriere und sogar das eigene Leben.

Wenn sie scheitert, endet sie als Feind von Ost und West.

<span style="text-decoration: underline;">Die Buchhandelsausgabe enthält 48 teils unveröffentlichte Bilder.</span>

&#160;

<span style="color: #003300;"><strong><em><u>»Eine Story, als hätte die DEFA-Film der DDR einen modernen James Bond produziert. </u></em></strong></span>

<span style="color: #003300;"><strong><em>Akribisch recherchiert und detailgetreu erzählt, entsteht eine historische Ost-West-Konfrontation im Kopfkino. Mutig wird eine Handlung an internationalen Schauplätzen entsponnen, in der eine Offizierin des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR die Hauptfigur ist. Sie ist überzeugt, durch ihre Agententätigkeit, ob in München, Zaire oder Teheran, tödliche Risiken eingehen zu müssen, um den Frieden zu sichern. Auch sie kann jedoch eines Tages die Tatsache nicht länger verdrängen, dass ihr Agieren in&#160;</em><em>einem Spiegelkabinett von KGB, CIA, BND und MfS abhängig vom Spiel politischer Hasardeure ist, und sie selbst nur eine Schachfigur. Das Schlussbild ist eine explosive Metapher auf falsche Ideale und Motive. Der Roman richtet eine Botschaft an die politische weltweite Vernunft, die in großer Gefahr ist. Dass hier actionreich, emotional und fantasievoll versucht wird, diese zu verteidigen, verdient Respekt und Hochachtung. Ich hoffe sehr, dass ›DIE STERNE DER WELT‹ viele Leser erreicht, als Buch wie auch als Film.«</em></strong></span>

<span style="color: #003300;"><strong>Prof. Eberhard Görner. Regisseur, Dramaturg, Schriftsteller. Gründer der DDR-Krimiserie ›Polizeiruf 110‹.</strong></span>

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Videotrailer "Die Sterne der Welt"

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Lesung aus "Die Sterne der Welt" im Wiesbadener Murnau-Kino am 11.10.2023

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						<li>
				<a class="font-heading element-title" href="#fw-tabs-69b74aab8ddc7-1">
					<i class="icon-book-open tabs-icon"></i>
					<span>Über das Buch</span>
				</a>
			</li>
					</ul>
	</div>
			<div class="fw-tab-content" id="fw-tabs-69b74aab8ddc7-1">
			<p><img class="aligncenter wp-image-1618 size-full" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/DSdW-BANNER-260623-CP-SP.jpg" alt="Die Sterne der Welt (Roman) 45" width="787" height="425"></p><p><u>Ausführliche Inhaltsangabe:</u></p><p>1978: Hochphase des Kalten Krieges. Im Schatten drohender thermonuklearer Vernichtung wird beiderseits des durch Deutschland verlaufenden Todesstreifens fieberhaft daran gearbeitet, den Frieden zu erhalten.</p><p>Linn Darburg ist eine OibE – <em>Offizier im besonderen Einsatz</em> der DDR-Staatssicherheit. Tätig als IM ›Bassi‹ bei einem Münchener Rüstungskonzern soll sie im Auftrag des Auslandsgeheimdienstes der DDR Aktivitäten der Stuttgarter Firma OTRAG ausspähen, die in Zaire ein Gebiet von der Größe der DDR gepachtet hat, um dort, abseits internationaler Waffenkontrollprogramme, Raketen zu entwickeln und zu testen.</p><p>Doch Linns Enttarnung droht: Die RAF-Antiterrormaßnahmen der Bundesregierung greifen Ende 1977 erstmals auf Computertechnologie zurück. Aufgrund der <em>Rasterfahndung </em>wird sie überstürzt aus der BRD abgezogen und erhält eine neue Aufgabe. Angesichts der sich abzeichnenden Islamischen Revolution im Iran soll das Vermögen der dortigen kommunistischen Tudeh-Partei in die DDR gerettet werden. Eine in die DDR geflüchtete iranische Kommunistin, Kobra Sendeghi, IM ›Todschal‹, will mit ›Radio Peyke‹ einen Untergrundsender für den Iran aufbauen.</p><p>Der iranischstämmige Lufthansa-Manager Reza Naderi verspricht Linn tatsächlich Hilfe beim Schmuggel des Vermögens, doch das transferierte Geld taucht niemals auf. Stattdessen verschwindet der unter dem Decknamen ›Golestan‹ operierende IM. Würde jetzt Linns früheres Liebesverhältnis zu ihm bekannt, das bereits ihre Ehe ruiniert und sie von ihrer Tochter Ada entfremdet hat, wäre ihre Karriere endgültig zerstört.</p><p>Überraschend werden nach und nach Rezas eigene Verbindungen zu dem westdeutschen Raketenprogramm in Zaire deutlich und Linn erkennt: Sie kann nur retten, wofür sie lebt, wenn sie sich ihren Illusionen stellt und seine Machenschaften entlarvt.</p><p>Durch eine Lüge bringt sie die DDR-Grenztruppen dazu, ihre Republikflucht zu unterstützen und bricht auf eigene Faust nach Zaire auf. Dort hofft sie auf die Hilfe von Mwaku Dungia, einem Aktivisten der von der DDR geförderten <em>Société pacifique du Congo</em>. Ihr ist bewusst: Wenn sie scheitert, endet sie als Feind von Ost und West.</p><p>&nbsp;</p><p><em>Der Roman basiert auf realen Ereignissen und bezieht sich authentisch auf geheimdienstliche Operationen. Grundlage der Recherchen waren Archivmaterialien des Deutschen Museums in München (OTRAG-Firmenarchiv), der Stasi-Unterlagenbehörde in Berlin, des Auswärtigen Amtes in Berlin (Archiv des MfAA der DDR) und ausgiebige Literaturauswertungen. Die Wiedergabe von politischen Lageeinschätzungen und durch IM konspirativ erworbenen Akten des Bundeskanzleramtes erfolgt größtenteils auf Basis von Originalakten und Abhörprotokollen der Staatssicherheit.</em></p><p><em>Das Buch illustriert die Arbeit der Hauptverwaltung A sowie der Kommerziellen Koordinierung des MfS und behandelt Tätigkeitsfelder, Verfahren und das Selbstverständnis von bis 1989 dort wirkenden Akteuren. Gleichzeitig wird das Wirken westlicher und östlicher Geheimdienste in Staaten der sich entwickelnden Welt deutlich. </em></p><p>&nbsp;</p><p><em>Der Titel des Buches geht zurück auf eine Zeile des Romans „Rummelplatz“ des Arbeiterschriftstellers Werner Bräunig. Bräunig fiel nach dem 11. Plenum der SED im Jahr 1965 bei der Partei in Ungnade. Der Roman durfte in der DDR nicht erscheinen. Bräunig starb 1976 im Alter von 42 Jahren.</em></p><p><em>Als „Sterne der Welt“ galten die sozialistischen Staaten der Erde. Nach schiitischer Auslegung sind Schahids, Märtyrer, die „Sterne der Welt“. Der vorliegende Roman bricht mit beiden Mythen.</em></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Recherche:</strong></p><p>Für die detaillierte Recherche von Fakten und Sachverhalten wurden folgende Institutionen und Archive besucht und einbezogen:</p><ul><li>Deutsches Museum München. Otrag-Firmenarchiv.</li><li>DLR – Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Lampoldshausen.</li><li>Politisches Archiv des Auswärtigen Amtes. Archivbereich Ministerium für Ausw. Angelegenheiten der DDR.</li><li>Stasi-Unterlagen-Archiv, Berlin; ehem. Ständige Vertretung der DDR, Bonn.</li><li>Stasi-Museum: Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße, Berlin.</li><li>Flughafen Stölln/Rhinow: Interflug-Museum und IL 62 Passagierflugzeug.</li><li>FU Berlin. APO-Archiv, Bestand „Tunix-Konferenz“.</li><li>Zeitzeugen-Interviews:<ul><li>Mitarbeiter des MfS</li><li>Mitarbeiter der Otrag</li><li>Mitarbeiter des DLR</li><li>Exil-Iraner mit Erinnerungen an die 1970er in Teheran</li></ul></li></ul><p><img class="alignnone size-medium wp-image-1605" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/ddr-bonn-300x207.jpg" alt="Die Sterne der Welt (Roman) 46" width="300" height="207"> <img class="alignnone size-medium wp-image-1606" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/dlr-300x262.jpg" alt="Die Sterne der Welt (Roman) 47" width="300" height="262"> <img class="alignnone size-medium wp-image-1607" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/interflug-300x207.jpg" alt="Die Sterne der Welt (Roman) 48" width="300" height="207"> <img class="alignnone wp-image-1608" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/stasi-archiv-229x300.jpg" alt="Die Sterne der Welt (Roman) 49" width="300" height="341"></p>		</div>
	</div>
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			</item>
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		<title>Fake-News, Fälschungen und Fiktionen. Wie ›stern TV‹ in der Born-Affäre gelinkt wurde (Sachbuch)</title>
		<link>https://editionvijo.com/book/fake-news-faelschungen-und-fiktionen-wie-stern-tv-in-der-born-affaere-gelinkt-wurde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[root]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Apr 2023 15:29:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<strong><em>»Nach der Authentizität hat aber nie einer gefragt …«.
</em></strong><strong><em>Einblicke in Aufschneideräume des wiedervereinigten deutschen Fernsehens.</em></strong>

<u>Köln, Dezember 1995:
</u>Der junge Moderator Günther Jauch gerät in Erklärungsnot. ›<em>stern TV</em>‹ hat Berichte ausgestrahlt, die sich nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Koblenz als Fälschungen herausstellen. Inszenierte Beiträge, mit Statisten nachgestellte <em>Aufreger</em>, als Wahrheiten verkauft.
Der Täter: Michael Born. Lebemann, TV-Journalist, Interviewer, Kriegsberichterstatter, seit langem im Geschäft. Er nutzt Vertrauen aus, profitiert von Sorglosigkeit, Zeitdruck und Schlamperei, findet Lücken in redaktionellen Kontrollsystemen und wird begünstigt vom ewigen Kampf der Sender um Skandale und Schlagzeilen.
Die Häme gegenüber dem erfolgreichen Privatsender RTL kennt zunächst kaum Grenzen. Als jedoch bekannt wird, dass Born auch das ZDF beliefert hatte, bricht der stetig schwelende Kampf zwischen den öffentlich-rechtlichen und privaten Anstalten um Glaubwürdigkeit und Authentizität offen aus.
Dies ist die Geschichte von Michael Born. Eines Selfmade-Journalisten, der zum Betrüger wurde. Sie ermöglicht authentische Einblicke in die Strukturen der Produktion und Auswahl von TV-Nachrichten. Im Zentrum steht der Zeitzeugenbericht von Thomas Pritzl, damals als freier Presseredakteur in der Redaktion von ›<em>stern TV</em>‹ beschäftigt. Minutiös zeichnet er die Fälschungen von Born nach.
Auch nach dessen Haftentlassung blieb er Borns Gesprächspartner.

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		<ul>
						<li>
				<a class="font-heading element-title" href="#fw-tabs-69b74aab90ecb-1">
					<i class="icon-book-open tabs-icon"></i>
					<span>Über das Buch</span>
				</a>
			</li>
					</ul>
	</div>
			<div class="fw-tab-content" id="fw-tabs-69b74aab90ecb-1">
			<p>1995: Ein Medienskandal erschüttert das wiedervereinigte Deutschland. Privatsender geraten in heftige Kritik. Diesmal geht es nicht um Nacktheit, Verschwörungstheorien, plakative Stasi-Enthüllungen aus den neuen Bundesländern, FKK-Berichte von der Ostsee oder TV-Krawall. Nicht um die massive Zuschauerabwanderung fort von den öffentlich-rechtlichen Sendern zu Sat.1, welches seit 1992 die Bundesliga zeigt, oder zu RTL mit der exklusiven Formel 1. Nicht um Late Shows, die aus den USA kopiert und schnell beim deutschen Publikum populär werden. Thomas Koschwitz floppt, Thomas Gottschalk hält es drei Jahre aus – allein Harald Schmidt fasziniert und spaltet die Nation länger als ein Jahrzehnt. Über Nacht steht nicht mehr die Überalterung des Publikums von ARD und ZDF im Zentrum des Entsetzens der Werbekunden (RTL-Chef Helmut Thoma nannte sie die »Kukident«-Sender), sondern Fälschungen, inszenierte Berichte, mit Statisten nachgestellt. Als Wahrheiten verkauft.<br />Der Täter: Michael Born. TV-Journalist, Kriegsberichterstatter, seit langem im Geschäft. Aus ersten Manipulationen wurden bald vollkommen frei erfundene Beiträge. Geschädigt: besonders <em>›stern TV‹</em> und Günther Jauch, der neue Star am Himmel der TV-Magazine. Nach der Enttarnung folgten für Born Verurteilung und Haftstrafe, eine Zeit im Ausland und letztlich der frühe Tod im Jahr 2019. Nicht ohne Ironie ist festzustellen: Wäre Born nur wenige Jahre später tätig gewesen, hätte er Podcasts, Scripted Reality Formate, Influencing und die Möglichkeiten von Social Media gekannt und sich in diesen austoben dürfen, wäre er wohl ein Star der alternativen Berichterstattung geworden.<br />Das Buch folgt den Beobachtungen von Thomas Pritzl, damals für die Pressearbeit der <em>›stern TV‹</em>-Redaktion zuständig. Es zeichnet den Skandal aus der Insider-Perspektive nach und verdeutlicht, wie Betroffene und die Öffentlichkeit auf die Vorwürfe reagierten, welche Fehler gemacht wurden und wie sich Dritte in den Skandal einbrachten, um ihre eigenen Interessen zu fördern. Es ist die umfangreich ergänzte, aktualisierte und überarbeitete Neuherausgabe seines Buches »Der Fake-Faktor« von 2006, erweitert um Vor- und Geleitworte sowie medienanalytische Betrachtungen zur Bedeutung und Analyse von Nachrichten.<br />Der Herausgeber Stefan Piasecki nahm zudem Einblick in die Gerichtsakte des Verfahrens im Archiv der Staatsanwaltschaft Koblenz und überprüfte Sachverhalte und Aussagen.<br />Zum Zeitpunkt des Ersterscheinens von »Fake-Faktor« im Jahr 2006, ein Jahrzehnt, nachdem sich der TV-Fälscher Michael Born wegen dreiundzwanzig mehr oder weniger intelligent gefälschter TV-Beiträge vor Gericht als mutmaßlicher Betrüger zu verantworten hatte, ging die Branche diesem Kapitel deutscher Mediengeschichte aktiv aus dem Weg. Von Star-Moderator Günther Jauch – seine Sendung <em>›stern TV‹ </em>war Hauptabnehmer der so genannten ›Fakes‹ gewesen – bis hin zum mittlerweile verstorbenen Chef des <em>ZDF</em>-Magazins <em>Frontal</em> Bodo H. Hauser: Anfragen von Thomas Pritzl wurden mit Schweigen beantwortet, Rückrufe passierten gar nicht oder wenn, dann mit eingeschränkter Auskunftsbereitschaft. Unisono hieß es: Material sei nicht länger auffindbar oder längst gelöscht. Überhaupt: wen interessiere die Story noch?<br />Wie sonst sollte dies gewertet werden, wenn nicht als Indiz dafür, dass die Affäre, welche Zuschauer, Medien und Politik 1996 in Atem hielt sowie den TV-Journalismus erschütterte, nach wie vor Unbehagen auslöste? Umso erstaunlicher, dass nach Borns Verurteilung zu vier Jahren Haft weder die Hintergründe um die Fakes und den Prozess, noch die Konsequenzen daraus öffentlich je wieder eine große Rolle spielten. Was blieb damals Pritzl, der den größten Betrugsfall in der gesamtdeutschen TV-Geschichte rekonstruieren wollte, anderes übrig, als sich auf Spurensuche zu begeben, um durch eine Auswertung von mehr als eintausend veröffentlichten Berichten, Kommentaren sowie Interviews in Tages- und Wochenzeitungen, Fachmedien, Magazinen oder dem Fernsehen den Ursachen der damaligen Ereignisse so nah wie möglich zu kommen?</p><p>Mehr als ein Vierteljahrhundert nach dem Skandal und fast 20 Jahre nach seiner ersten Veröffentlichung erhielt Pritzl jetzt Verstärkung:<br />Der ehemalige SPIEGEL-Redakteur und Medienmanager Hartmut M. Volz denkt in seinem Vorwort über Beweggründe für journalistische Fälschungen und die Dualität von Richtig und Falsch nach.<br />Prof. Dr. Dr. Stefan Piasecki tauchte in die Archive ein und studierte die Gerichtsakte, die zuvor nicht zur Verfügung stand. Darüber hinaus ergänzt er das Buch mit einer analytischen Betrachtung von Nachrichtenwerten und -analysen.</p><p><em>Auf diese Weise entstand neben dem damaligen Tatsachenbericht jetzt ein Sachbuch, das den Skandal aufarbeitet und die Funktionsweise der Medien sowie das Innenleben des dualen deutschen Sendersystems plastisch beschreibt. Dieses hat durch die Affäre um Schleichwerbung bei der ARD im Sommer 2005 und die jüngeren bekanntgewordenen Medienfälschungen sowie die Finanzskandale bei öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten abermals eine hohe Aktualität.<br /></em><em>Damit richtet es sich sowohl an Interessierte der jüngeren deutschen Mediengeschichte, journalistisch Tätige, als auch an Studierende geisteswissenschaftlicher und kommunikationswissenschaftlicher Fächer.<br /></em></p><p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die Autoren:</strong></span></p><p><u> <img class=" wp-image-1581 alignleft" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Pritzl-199x300.png" alt="Fake-News, Fälschungen und Fiktionen. Wie ›stern TV‹ in der Born-Affäre gelinkt wurde (Sachbuch) 50" width="184" height="277">Thomas Pritzl</u> bewertet im Rückblick seine Zeit bei <em>›stern TV‹</em> als ›Jugendsünde‹. Er hatte als PR-Verantwortlicher den bis dahin größten Fälschungsskandal im deutschen Fernsehen hautnah miterlebt. Ohne diese Erfahrung hätte »ich nicht annähernd eine Idee von der Manipulation der Realität hinter den TV-Kulissen mit auf den Berufsweg genommen«, resümiert er. Nach dem Skandal wurde er Autor beim kürzlich von RTL übernommenen Verlag Gruner + Jahr sowie der »Wirtschaftswoche« und dem »Handelsblatt«.<br />Er war in führenden deutschen PR-Agenturen für Mandate aus dem Energie- und Finanzsektor tätig, bevor er PR-Chef einer Investmentgruppe wurde. Seit dem Finanzcrash 2007/2008 ist er internationaler Berater für ›gute Regierungsführung‹ in Afrika, Asien und der Karibik.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><u><img class=" wp-image-1580 alignleft" src="https://stefanboucher.de/wp-content/uploads/Piasecki-198x300.png" alt="Fake-News, Fälschungen und Fiktionen. Wie ›stern TV‹ in der Born-Affäre gelinkt wurde (Sachbuch) 51" width="185" height="273">Stefan Piasecki</u> ist Professor für Soziologie und Politikwissenschaften in NRW sowie Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten und internationaler Vortragsredner. Bei der FSK in Wiesbaden ist er als Jugendmedienschützer mitverantwortlich für die Altersfreigaben von Spielfilmen.<br />Er beschäftigt sich bevorzugt mit den Wechselwirkungen von Medien, Religion und Gesellschaft und verfasst in seiner Freizeit Romane, die auf präzisen Recherchen beruhen. Seine Schwer-punkte sind Medien, Gesellschaft und Technologien.</p>		</div>
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